Willkommen zum Neuanfang...
Die Geschichte
...so, wie ich sie persönlich erlebt habe - denn wer unsere Entstehungsgeschichte kennt, kennt unsere Mentalität. Daher auch die "Ich-Form" - eine individuelle und persönliche Geschichte, wie es sie millionenfach geben könnte: Von all den begabten und begeisterten Menschen um uns herum!
Martin Cordsmeier, Gründer und Vorstand
2005
Es begann mit einer einfachen Ent-Täuschung, wie sie viele erleben: Bei der Suche nach Heimarbeit als Nebenverdienst stoßen meine damalige Geschäftspartnerin Anastasia Ruder und ich ausschließlich auf die bekannten unseriösen Offerten. Wir fragen uns, warum es keine seriöse Heimarbeit zu geben scheint. Denn Potenzial ist genug vorhanden: Viele Jobs könnten einfacher, produktiver und gleichzeitig angenehmer für den Mit-Arbeiter von zu Hause ausgeführt werden. Und so viele Menschen wären darauf angewiesen!
Ich war damals 21 und vollkommen optimistisch und unvoreingenommen. Also beschloss ich, selber eine entsprechende Firma zu gründen. Zunächst nehmen wir von Druckereien einfache Weiterverarbeitungen wie Falz- und Klebearbeiten an und erhalten durch unsere offene und unkonventionelle Vorgehensweise sofort einige Aufträge. Im Laufe der nächsten Zeit kommt im Umfeld immer wieder die Frage auf, wie wir an die Arbeit gekommen sind. Der Bedarf nach Heimarbeit ist riesig - Alleinerziehende, Rentner und Kranke haben ohne sie keine Chance, etwas zu verdienen!
2006
Die Idee soll ausgeweitet und professionalisiert werden - durch weitere Akquisition können wir innerhalb kurzer Zeit verschiedene Hamburger Druckereien und Buchbindereien als Kunden gewinnen, 15 innerhalb von einem Jahr. Offenbar vor allem durch Authentizität und Sympathie, denn in dem "Haifischbecken freie Wirtschaft", vor dem uns alle gewarnt haben, stoßen wir von Anfang an auf Interesse - obwohl das, was wir für die Kunden machen, gar nicht neu ist. Aber das "Wie". Erfahrungen zeigen, was alles falsch läuft: Es ist so viel Geld im Umlauf, das ohne Zauberei gerechter verteilt werden könnte. Warum nutzt man nicht grundsätzlich einen Teil des Gewinns, um Soziales zu realisieren? „Non Profit Organizations“ sind doch nur auf Profit von anderen angewiesen - und der wird oftmals unsozial erzielt...
Dez 2006
Vorrangig aus "Forschungsgründen" nehme ich für einige Monate eine Tätigkeit bei einer Zeitarbeitsfirma auf. Diese vermittelt mich an einen Telekommunikationsanbieter, wo ich als Sachbearbeiter im Beschwerdemanagement arbeite. Zwar nur ein Beispiel, aber repräsentativ, wie ich noch lernen würde: Die schon erwarteten Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, werfen ein dunkles Licht auf viele heutige Arbeitsbedingungen. Ich lernte in diesem großen Unternehmen viele Mitarbeiter kennen, unterschiedlichste Persönlichkeiten in verschiedensten Ebenen. Die Art, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird und die Gründe, warum der Job gemacht wird - nämlich meist schlicht des Geldes wegen und vollkommen ohne Motivation - sind nicht nur wenig menschlich sondern ebenso wenig produktiv.
2007
Unsere mittlerweile mehr als 30 Druckereikunden fragen uns immer öfter aktiv, ob wir in unserer (mittlerweile auf ca. 40 Leute gewachsene) "Liste" nicht auch Mit-Arbeiter haben, die z.B. als Fahrer, Buchhalter oder Verpackungstechniker arbeiten möchten. Was wir nicht hatten, suchten wir - es gab für jede Tätigkeit Menschen, die sie GERNE machen wollten. Die Erkenntnis wuchs: Die Menschen, die dort zu Hause nun Mappen falzten, sind großartige Persönlichkeiten, die so viel mehr könnten....
Auch befreundete Obdachlose setzten wir ein. Und wir bezahlten von Anfang an immer ausschließlich angemessene Löhne. Ohne für den Kunden teuer zu werden - dazu hatten wir schon damals eine extrem schlanke Kostenstruktur und verzichteten auf eine Marge von 60 Prozent... Es wird nochmals deutlicher: Das Geld ist da - warum wird es nicht genutzt? Wer bekommt es stattdessen? Und: Wo bleiben Emotionen, Ästhetik und Passionen in der heutigen Alltags-Welt der Menschen? Die millionways-Idee war geboren.
2007-2008
Die Vorbereitungszeit ist lang - es müssen sichere Verträge für die engen deutschen Gesetze gemacht werden - gerade weil es eine Unternehmung in dieser Form nie zuvor gab, ist dies eine große Hürde. Es müssen Versicherungen, Steuerberater und Banken gefunden werden. Am Anfang war das ein wirklich schwieriges Unterfangen... Und vor allem: Es müssen ein Mit-Arbeiternetzwerk aufgebaut sowie Unterstützer und passende erfahrene Partner gefunden werden. Und wir wachsen: Thorsten Liedtke wird - getrieben von chronischer Übereinstimmung - im Juli 2007 zum ständigen Mitstreiter.
Feb 2008
millionways startet im kleinen "Testbetrieb" und Harald Gebhardt - langjähriger Gesellschafter eines großen Hamburger Coachings- und Seminarinstituts - ergänzt unser Team mit seiner einzigartigen Art mit Menschen umzugehen. Durch unsere Arbeitsweise und unser Netzwerk können wir schon in dieser Phase nicht nur zahlreiche talentierte Mit-Arbeiter, sondern auch - vom Selbstständigen bis zu einem bekannten Unterhaltungselektronik-Hersteller - Kunden davon überzeugen, dass es auch real “anders geht”. Und zwar ohne Nachteil für sie. Dass der soziale und ideelle Grundgedanke sich ideal mit Wirtschaftlichkeit vereint, wird dabei immer deutlicher.
Ende des Jahres sucht die globale Wirtschaftskrise auch uns heim und durch den unfreiwillige Absprung eines Sponsors gerät unser Aufbau ins Stocken. Ich selber werde ohne finanzielle Basis beinahe wohnungslos, von verschiedenen Stellen wird unsere Initiative sogar für tot erklärt - nicht das erste Mal, weshalb ich es ignorierte. Eine Idee, die richtig ist, kann nicht scheitern - das war für mich immer sicher!
Anfang 2009
Zunächst müssen die akuten formellen Probleme gelöst und ein neuer Weg eingeschlagen werden. Dies gelingt mit Unterstützung unserer treuen Partner während der ersten Monate. Verstärkt werden Kontakte in die Branchen geknüpft, an denen das Herz von millionways - und auch mein persönliches - hängt: Kultur, Musik, soziale Initiativen. Erste Verknüpfungen von Sozial und Wirtschaft, also Projekten und unseren Kunden, gelingen - das Funktionieren von millionways wird real.
Juni 2009
Das feste Team wächst und wird von nun an unterstützt durch teils bekannte Persönlichkeiten im kaufmännischen und juristischen Bereich, die durch ihre Erfahrungen mit den Eigenarten des deutschen Arbeitsmarktes bestens vertraut sind. millionways führt außerdem erste interne Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten mit ebensolchen Teilnehmern durch. Die Zahl der teils sehr namhaften Unterstützer wächst ständig in allen Bereichen, obwohl weiterhin bewusst bis zur Fertigstellung unserer Basis und unseres Auftritts noch keine Öffentlichkeitsarbeit betrieben wird.
Mai 2010
Die millionways-Crew wird immer größer - Sonja Deuter und Yao Homenya stehen für eine Seelenverwandtschaft in Sachen Begeisterung, Idealismus und Kultur. Mit der gesammelten Erfahrung aller Vorstandsmitglieder ist die groß angelegte millionways-Initiative nun endlich bereit für Größeres...
2011
Das Jahr wird genutzt, um die etabliertesten Partner, Mit-Arbeiter, Kunden, Financiers und Unterstützer zu gewinnen. Dabei wird immer wieder deutlich: Die Authentizität und der Antrieb aller Beteiligten ist am Wichtigsten! So mussten auch einige Investoren im Sinne unserer Werte abgelehnt werden... wir bleiben noch im Verborgen. Längst ist klar: millionways ist kein Unternehmen, keine Organisation, sondern eine Bewegung, die sich alle Menschen zu Eigen machen können. Wir wollen eine gemeinsame Marke schaffen! Doch dafür müssen wir vorbereitet sein. Allein dieses Jahr mit all seinen Ereignissen würde sicherlich ein ganzes Buch füllen (vielleicht tut es das ja auch bald ;-)
2012
millionways startet öffentlich mit einer großangelegten bundesweiten Kampagne. Die Träume, Ideen, Fähigkeiten und Geschichten der Menschen sollen das bekommen, was sie verdienen und das Fundament der Gesellschaft werden. Eine überzeugende Geschichte muss nun immer weiter geschrieben werden. Und jeder kann auf seine Art dabei sein, egal ob Unternehmen, Mit-Arbeiter, Unterstützer oder Ideengeber.
Es gibt Millionen Wege - zeig uns deinen!
Wir freuen uns auf euch!
Entstehungsgeschichte

Dem Leben deine Richtung geben!
Entfalte dein Potenzial!
Mach was
du willst!
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Die Geschichte
Menschen dahinter
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